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Die freie Oberflächenenergie ist beim Lackieren eine sehr wichtige Größe, da selbst das beste Lackmaterial nicht brauchbar ist, wenn seine freie Oberflächenenergie nicht auf das Substrat abgestimmt wurde. Das Gleiche gilt für die Substratoberfläche. Insbesondere die Vorbehandlung hat hier einen großen Einfluss. Grundsätzlich gilt: Damit der Lack die Substratoberfläche benetzen kann, muss die freie Oberflächen­energie des Substrats größer sein als die des Lacks. Bei Flüssigkeiten ist die freie Oberflächenenergie über die Oberflächenspannung (OFS) zu messen, z. B. über die Ring-Methode oder per hängendem Tropfen. Für Substratoberflächen hat sich in der Praxis der Einsatz von Testtinten bzw. Teststiften verbreitet.
Für eine grobe Aussage über die freie Oberflächenenergie und damit die Benetzbarkeit reichen diese Methoden eigentlich aus. Das jetzt veröffentlichte Video zeigt, was bei der Anwendung zu beachten ist.

Marko Schmidt
Marko Schmidt