September 2020
Mit dem von Feynsinn entwickelten virtuellen Lackiersystem trainieren Anwender das Lackieren, ausgestattet mit VR-Brille und umgebauter handelsüblicher Lackierspritzpistole in einer virtuellen Lackierkabine bei realen Hintergrund- und Spritzpistolengeräuschen. Nach Auswahl der unternehmensspezifischen Werkstücke und Lacke üben sie den Bewegungsablauf, Materialwahl und dazugehörige Spritzpistoleneinstellung.
Das im „VR-Paintshop“ integrierte Feedbacksystem informiert die Benutzer in Echtzeit über den Farbverbrauch, Lackabdeckung, Lackiergeschwindigkeit, Neigungswinkel, Abstand zum Bauteil und Abweichungen vom optimalen Lackierablauf. Zusätzlich in der Anwendung integrierte Gaming-Elemente wie Highscores motivieren die Benutzer und verbessern die Lernfähigkeit: Im Trainings-Modus üben die Anwender kontinuierlich das Lackieren, im Challenge-Modus messen und verbessern die Anwender ihre Fähigkeiten im Wettkampf.
Industrielle Betriebe profitieren laut Hersteller mehrfach von dem virtuellen Lackiersystem: Sie schonen Ressourcen, sparen Kosten für Material, Personal, Reisen und bieten eine Ausbildung auf hohem Niveau. Sprühnebel, Dämpfe und schmutzige Hände gehören beim VR-Training der Vergangenheit an. Das virtuelle Lackiersystem lässt sich individuell an die Bedürfnisse der Unternehmen anpassen. Eigene Bauteile, besondere Lackarten und Prozessabläufe, wie z. B. das beidseitige Lackieren oder Mehrfachbeschichtung, lassen sich integrieren. Die Basis für alle Individualisierungen bildet der VR-Paintshop in Verbindung mit der verwendeten Gaming-Technologie. Erstmals eingesetzt wurde der VR-Paintshop bei BMW in 2018.
Zum Netzwerken:
Feynsinn – EDAG Prodction Solutions GmbH & Co. KG, www.feynsinn.de