April 2021

Die Oberflächenbearbeitung mit Robotern eignet sich dort, wo viele gleiche Werkstücke oder große Flächen bearbeitet werden müssen. Eine Neuentwicklung ermöglicht es nun, mehrere Werkzeuge an nur einem Flansch zu betreiben.

 Das Unternehmen verfügt über eine Testanlage, um Aspekte wie Qualität oder Verbrauchsmaterial zu testen. Das Bild zeigt eine automatische Schleifzelle zum Füllerschliff im Voraufbau. Foto: ASIS


Das Unternehmen verfügt über eine Testanlage, um Aspekte wie Qualität oder Verbrauchsmaterial zu testen. Das Bild zeigt eine automatische Schleifzelle zum Füllerschliff im Voraufbau.
Foto: ASIS

Grundsätzlich können Anwender an einem Industrieroboter jedes beliebige Werkzeug montieren. Vom Exzenterschleifer, über Grobschliff oder Poliermaschinen bis zum Entgratungswerkzeug stehen weitere Möglichkeiten offen. Eine zentrale Komponente ist ein aktiver Kontaktflansch zwischen Roboter und Bearbeitungsmaschine. Er stellt den exakt definierten und konstanten Anpressdruck in jeder Lage sicher. „Durch die Zusammenarbeit zwischen ASIS und 3M ist jetzt eine neue Lösung auf dem Markt, die es ermöglicht, mehrere Werkzeuge an nur einem Flansch zu betreiben“, sagt ASIS-Vertriebsleiter Alexander Schmunk. Durch eine 180-Grad-Drehung des Roboterkopfes ist das zweite Werkzeug sofort einsatzbereit. Schleifer-/Polierkombinationen können so an nur einem Flansch betrieben werden.

Für den Einsatz am Roboter entwickelte ASIS die „Rob-E-Unit“. Anwender können die Drehzahl und die Drehrichtung individuell einstellen und durch verschiedene Aufsätze und Interfacepads zudem 150 oder 75 mm Schleifmittel beliebiger Hersteller verwenden. Außerdem ist der Schleifer speziell für das automatische Wechseln des Schleifpapiers konstruiert.

Zum Netzwerken:

www.asis-gmbh.de