Elektrostatisches Lackieren

Grundprinzip, Vorteile und Einsatzgrenzen der elektro­statischen Lackierung

Die unterschiedlichen heute eingesetzten elektrostatischen Lackierverfahren weisen das gemeinsame Grundprinzip auf, dass zwischen dem an Hochspannung liegenden Sprühorgan und dem an Erdpotenzial liegenden Werkstück ein elektrisches Feld erzeugt wird (siehe Abb.). Die Aufladung Q der (je nach Verfahren auf unterschiedliche Art und Weise erzeugten und aufgeladenen) Lacktröpfchen bewirkt, dass diese auf das Werkstück gerichtete Feldkräfte Fe erfahren, wobei insbesondere auch kleine Tröpfen vermehrt auf das Werkstück gelenkt werden. Unmittelbar an der Werkstückoberfläche werden zugleich die Coulomb’schen Anziehungskräfte Fc zwischen den Tröpfchenladungen und ihren influenzierten Spiegelladungen wirksam und führen zur Abscheidung der Tröpfchen.

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Last Update: 5. September 2025