Vorbehandlung metallischer Substrate

Beschichtungen werden eingesetzt, um Produkten neben einem dekorativen oder auch funktionalen Mehrwert eine höhere Beständigkeit gegen klimatische Einflüsse zu gewährleisten. Beschichtungen leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Verlängerung der Produktlebensdauer und damit der Nachhaltigkeit von Produkten.

Damit die Funktionsfähigkeit und die Beständigkeitsanforderungen der eingesetzten Beschichtung über einen langen Zeitraum bestehen bleiben kann, ist eine gute Haftfestigkeit der Beschichtung zum Substrat zwingend notwendig. Durch eine fehlende, nicht optimal durchgeführte oder auch nicht werkstoffgerechte Oberflächenvorbehandlung entstehen eine Reihe von Lackfilm- bzw. Beschichtungsfehler. Im Folgenden sind mögliche Schadensbilder an beschichteten Werkstoffoberflächen abgebildet:

Schadensbilder an beschichteten Werkstoffoberflächen
1: Blasenbildung
2: Einschlüsse in der Lackschicht
3: Benetzungsstörungen
4: Mangelde Haftfestigkeit. führt zu Korrosion (Quelle: Fraunhofer IPA)

Zur Vermeidung der aufgezeigten Schadensbilder ist der Einsatz einer auf das Substrat abgestimmten Oberflächenvorbehandlungsmethode erforderlich, um so eine optimale und langlebige Haftfestigkeit zwischen Untergrund und Beschichtung erreichen zu können. Die Oberflächenvorbehandlung lässt sich in folgende Teilprozesse unterteilen

Sie möchten diesen Inhalt sehen?

Loggen Sie sich ein, um den gesamten Inhalt freizuschalten!

Last Update: 18. Juni 2024