rudolf Mayrhuber vor 7 Jahren gefragt

Gibt es dazu eine Norm oder eine Arbeitsanweisung ?

3 Answers
Sandra Dick vor 6 Jahren beantwortet

Hallo Rudolf

Die Frage ist, was möchtest du testen mit dem Aceton?

  • Die Chemikalienbeständigkeit von Lackoberflächen wie z.B. in der Möbelidustrie
  • Den Vernetzungsgrad von UV-Lacken
  • oder etwas ganz anderes

rudolf Mayrhuber vor 6 Jahren beantwortet

Hallo Sandra,

ich möchte den Vernetzungsgrad bzw. die Aushärtung von Pulverlacken testen

Ernst-Hermann Timmermann vor 6 Jahren beantwortet

Guten Tag Herr Mayrhuber,

"früher" gab es für die Überprüfung des Vernetzungsgrades von Pulverlacken den sog. MEK Test (Abkürzung Methylethylketon -> einfach auch mal MEK Test googeln). Dabei wird eine Wattepad mit MEK getränkt. Dann führt man z.B. 10 Doppelhübe (da gibt es schöne YouTube Videos dazu) über die Beschichtung aus. Bei den aktuellen polyesterbasierten Pulverlacken wird man sowohl mit Aceton als auch MEK i.d.R. immer ein negatives Ergebnis erhalten, da die Systeme nicht lösemittelbeständig sind. Soll heißen die Beschichtung wird angelöst. Bei Polyurethan-Pulverlacken oder Epoxidharz-Pulverlacken (bei Mischpulvern hängt das stark von Epoxid-Anteil ab) wird das Ganze aber i.d.R. funktionieren um die Aushärtung zu überprüfen. Für Polyesterpulverlacke würde ich eher den modifizierten Test mit Isopropanol empfehlen. Ein polyesterbasierter Pulverlack hält solch eine Beanspruchung i.d.R. aus sofern er korrekt ausgehärtet ist.

Gruß Ernst-Hermann Timmermann